Markus und Melanie in Achenkirch/Österreich

31.10.2014 um 13:15 Uhr - von Mark Zanzig

Alle Fotos © Mark Zanzig

Ein schöner, sonniger Herbsttag führte mich nach Achenkirch in Österreich, wo Melanie und Markus ganz traditionell heiraten wollten, und zwar in der Bauernstube des Heimatmuseums. Die Bauernstube, das ist ein gemütlicher Raum, dezent und geschmackvoll hergerichtet für die Trauung. Auch die zahlreichen Gäste fanden in dem kleinen Raum Platz, und es war sehr schön, deren Präsenz so intensiv zu spüren. Das hat man wirklich nicht oft. Der örtliche Standesbeamte war genauso entspannt wie die Brautleute, und seine Anspache hatte eine ganz persönliche Note – genau richtig für Melanie und Markus, die sich dann um 14.12 Uhr das Jawort gaben. Nach der Trauung tanzten sie dann vor dem Haus den Hochzeitstanz zu traditioneller bayerischer Blasmusik.

Später am Nachmittag folgte dann das “offizielle” Fotoshooting. Achenkirch mit seiner schönen Seepromenade ist geradezu perfekt geeignet für viele schöne, abwechslungsreiche Fotos, die man auch bei knapper Zeit machen kann. Man braucht sich nur einmal umzudrehen und hat – schwupp! – ein komplett anderes Bild. Das freut dann nicht nur das Brautpaar, sondern auch den Fotografen. :-)

Liebe Melanie, lieber Markus – es hat großen Spaß gemacht, Euch zu fotografieren. Ich wünsche Euch auf dem gemeinsamen Lebensweg weiterhin viel Spaß und Glück miteinander!

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Wenn die Kamera den Geist aufgibt

30.05.2014 um 13:15 Uhr - von Mark Zanzig

Es war eine ergreifende Feier im Standesamt. Die Rede des Standesbeamten war einfühlsamer als üblich, und auch das Brautpaar wirkte gelöst und natürlich. Die Fotos – ein Traum! Und dann passierte der absolute Alptraum eines jeden Fotografen, das, was ich bisher nur vom Hörensagen kannte, aus Internetforen und von Fachsimpeleien mit Kollegen: Meine Kamera – die gestandene Canon EOS 1D mark IV – gab ihren Geist auf. Ohne erkennbaren Anlaß. Einfach so. Von jetzt auf gleich. Tot. “Fehler 20″ – Canon’s kryptischer Hinweis auf ein mechanisches Problem im Inneren der Kamera. Uff.

Ich konnte zwar ein, zwei Photos machen, aber dann tauchte beharrlich wieder diese Fehlermeldung auf. Sie riet, die Kamera aus- und wieder einzuschalten oder den Akku zu entfernen und erneut einzusetzen. Danke, Canon, für diese tollen Hinweise, aber die Kamera verweigerte trotzdem eine sinnvolle Zusammenarbeit.

Bei vielen Amateuren oder Semiprofis wäre der Auftrag jetzt wohl beendet gewesen – woher soll aus dem Nichts eine neue, funktionierende Kamera kommen? Also hätte es vermutlich eher wortreiche Entschuldigungen gegeben, vorgetragen mit viel Pathos und vielleicht dem Angebot, das Shooting in ein paar Tagen zu wiederholen oder die Rechnung zu kürzen. Für das Hochzeitspaar wäre aber die Freude über den wichtigsten Tag im Leben deutlich geschmälert gewesen – für immer, unwiederbringlich. Die lange Vorbereitung auf die schöne Feier und die Vorfreude auf tolle Fotos – perdu! Das kann man beim besten Willen nicht nachstellen, schon gar nicht die Zeremonie im Standesamt.

Und “mein” Brautpaar? Hat nichts gemerkt! Ehrlich. Ich war zwar für einen kurzen Moment geschockt, aber schnell erkannte ich die völlige Sinnlosigkeit der angezeigten “Tipps” von Canon. Also ging ich einfach zur Fototasche und holte meine Zweitkamera. Ich habe nämlich immer eine zweite, baugleiche “Mühle” dabei, damit ich nahtlos weiterfotografieren kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch diese Kamera den Dienst quittiert, ist extrem gering. Das Brautpaar hatte eine schöne Zeremonie mit anschließender Feier. Und es bekam die bewegenden Fotos, auf die es sich gefreut hatte. Die beiden haben nichts von dem technischen Problem mitbekommen. So soll es sein!

CPS, der professionelle Service von Canon, reparierte dann die Kamera innerhalb von einer Woche (ohne aber aufzuklären, was denn eigentlich los war). Während dieser Woche zog ich mit einer Mietkamera als Zweitkamera los.

Meine Schlußfolgerung: Dass auch teure Profi-Kameras ohne erkennbaren Grund kaputtgehen können, ist ziemlich ernüchternd, aber angesichts dieses Schlüsselerlebnisses (für mich) nicht mehr von der Hand zu weisen. Professionelle Hochzeitsfotografen sollten also immer mit Ersatzkamera anrücken. Und Hochzeitspaare, die sicher sein möchten, dass sie auch wirklich Fotos von ihrer Feier bekommen, sollten vehement auf eine Ersatzkamera bei ihrem Fotografen bestehen. Alles andere wäre schlicht leichtsinnig.

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Petra und Stefan in Schmiechen bei Augsburg

27.08.2012 um 15:30 Uhr - von Mark Zanzig


Alle Photos: Mark Zanzig

Der 18. August 2012 war in Bayern wohl einer der heißesten Tage des Jahres. Der strahlend blaue Himmel grüßte das Brautpaar und die Gäste, und in der Mittagshitze fand die Trauung in der wunderschönen, vollbesetzten Wallfahrtskirche Maria Kappel bei Schmiechen statt. Drinnen hell und dennoch angenehm kühl, draußen wirklich nur im Schatten erträglich. Im wahrsten Sinne „cool“ war auch der Pfarrer, der mit dem Brautpaar scherzte und die Lockerheit hineinbrachte, die selbst dem einen oder anderen deutlich jüngeren Geistlichen abgeht. Hinreißend war das Brautpaar auch beim anschließenden Shooting für die offiziellen Fotos, bei dem wir wirklich schöne Bilder machen konnten. — Liebe Petra, lieber Stefan: Wir wünschen Euch alles Gute und weiterhin viel Glück auf Eurem gemeinsamen Lebensweg!

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Sabrina und Lars in Unterbachern

03.11.2011 um 13:00 Uhr - von Michaela Rehle


Alle Fotos: Michaela Rehle

Dieses hübsche junge Paar heiratete im normalerweise kühlen Oktober, aber wider erwarten hatten wir alle Glück, und es war ein traumhaftes sonniges Wochenende. Bei gerade mal 8 Grad war es möglich, den wärmenden Schal für die Bilder abzulegen. Der immer noch schön blühende Biergarten des Gasthauses Weißenbeck in Unterbachern, unweit von Dachau, bietet viele Fotomotive und ist für eine Hochzeitsfeier wärmstens weiterzuempfehlen. Sie haben einen gemütlichen, lichtdurchfluteten Saal mit Dielenboden und allem Komfort. Euch beiden und Eurem, unter Deinem Herzen heranwachsenden, Kind alles alles Gute!!!

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